MUSE
August 1, 2016
Hildesheim – Vergangenheit und Gegenwart
Mai 29, 2015

 

Eine Analyse bekannter Disneyprinzessinnen und ihrer Darstellung in Disneyfilmen, sowie der Entwicklung des Genres

Eine Prinzessin zu sein und mit 18 zu heiraten ist das Endziel. Danach ist der Lebenszweck einer Heldin erfüllt. Dieses Muster bezieht sich auf den klassischen Disney Prinzessinnenfilm: Schneewittchen, Cinderella, Dornröschen... Das Ziel des Filmes ist es, vom Prinzen gerettet und danach geheiratet zu werden. Was danach kam, konnte ich mir als Kind lange Zeit nicht vorstellen. War das Leben dann vorbei? Was bedeutet „Glücklich für immer und ewig?“ Was macht man mit dem namenlosen Mann, wenn man ihn geheiratet hat?

Im Rahmen des Designphilosophiekurses bot es sich nun an, bekannte weibliche Charaktere aus dem Disney-Prinzessinnen-Genre in ihren jeweiligen Filmen nochmal genauer zu untersuchen, um zu schauen, ob sich auch die dargestellte Rolle der Frau im Disneyfilm entwickelt hat. Dazu habe ich mich mit Simone de Beauvoir beschäftigt und versucht, ihre Erkenntnisse bei Disney wiederzufinden.

Untersucht wurden elf Disneyprinzessinnen, hauptsächlich im Bezug zu ihrer Darstellung in ihrem jeweiligen Disneyfilm. Dazu gibt es weiterhin kürzere Analysen von Antagonistinnen, Guten Feen, Müttern und den bis vor kurzem von Disney sehr vernachlässigten freundschaftlichen oder geschwisterlichen Beziehungen.

Passive Prinzessinnen:

Schneewittchen, Cinderella, Dornröschen

Rebellische Prinzessinnen:

Arielle, Belle, Pocahontas, Mulan

Selbstbestimmte Prinzessinnen:

Tiana, Rapunzel, Merida, Anna, Elsa

Screenshots für die Analyse wurden den jeweiligen Disneyfilmen entnommen und bearbeitet.
Ich verdiene kein Geld damit.